Induktionskochfeld – Endlich auch in meiner Küche
Ich wollte schon sehr lange ein Induktionskochfeld haben, denn
- es reagiert (fast) genauso schnell auf Temperatureinstellungen wie ein Gasherd
- es kann nicht explodieren wie ein Gasherd und es gibt keine offene Flammen
- die Hitze entsteht sofort im Topfboden (Vorwärmzeit schneller als bei Gas)
Und auch die Nachteile, die mich bis vor einem Monat davon abgehalten haben, mir ein Induktionskochfeld anzuschaffen, haben sich mittlerweile relativiert:
- Teure Anschaffung
- Neues Equipment (Töpfe und Pfannen)
Durch einen Wink des Schicksals bin ich jetzt in den Genuß eines Induktionskochfeldes gekommen, und bin nach einem Monat immer noch hellauf begeistert davon. Ich kann mir schon fast nicht mehr vorstellen, wie ich früher gekocht habe.
Wie ich zu meinem Induktionskochfeld kam
Vor einem Monat fiel ein Glas Bratenfond auf mein herkömmliches Heizspiralen-Glaskeramik-Kochfeld. Einem unbenannten Naturgesetz folgend, ging daraufhin der teurere der beiden Gegenstände kaputt.
Der Kostenvoranschlag des Herstellers belief sich auf ca. 400€ – ohne Einbau. Das entspricht in etwa dem Preis, den das Kochfeld inklusive Backofen gekostet hat, als ich die Kombination gekauft habe.
Also war mir klar, ich muss nach billigeren Lösungen suchen. Nachdem ich diverse große und kleine Elektronikfachgeschäfte und -discountketten abgeklappert hatte, stieß ich bei einer Discountkette auf ein interessantes Angebot.
“Ich bin ja nicht blöd!”, dachte ich mir und schlug zu. Nun war ich stolzer Besitzer eines Induktionskochfeldes für 350€. Damit war es auch nicht teurer, sondern im Gegenteil sogar teilweilse deutlich billiger als herkömmliche Heizspiralkochfelder.
Glücklicherweise hatte ich erst vor einem Jahr neue, bereits induktionstaugliche Töpfe geschenkt bekommen. Nur meinen Pfannen funktionierten nicht. Aber auch das sprengte meinen Geldbeutel nicht – Discountern sei Dank. Ich koche jetzt mit 15€-Penny-Pfannen. Die haben eine Anti-Haft-Beschiftung. Trotz des Metallkerns im Boden sind sie nur geringfügig schwerer als die Aluminiumspritzgußpfannen, die ich vorher benutzt habe.
Kochen auf einem Induktionskochfeld
Heureka. Das Kochen auf einem Induktionskochfeld ist super. Die Hitze ist sofort da, aber auch sofort wieder weg. Ich koche mind. 15 Minuten schneller als vorher – manchmal komme ich mit dem Schnippeln der Zutaten gar nicht schnell genug hinterher.
Es ist ein wenig so wir mit meinem ersten Handy: Schon bald nachdem ich es hatte, konnte ich mir nicht mehr vorstellen, wie das vorher ohne gegangen ist.
Nach dem ersten Kochen ist mit auch noch ein weiterer Vorteil von Induktionskochfeldern aufgefallen. Sie sind unheimlich gut zu säubern. Da das Feld an maximal so heiß wird wie der Topfboden, brennt sich nix fest, wenn denn doch mal was überkochen sollte.
Fazit
Ich bin jetzt ein absoluter Induktionskochfeldfan. Mittlerweile sind sie erschwinglich, sie sind komfortabel, schnell und leicht zu säubern.
Wer micht fragt, dem empfehele ich so ein Teil.


