Über mich • Interessen und FreizeitWenn neben Familie und Beruf noch Zeit dafür bleibt...

28. Okt 09

Computer

Als ich sechs Jahre alt war, kramte mein Vater aus irgendeinem Schrank eine Spielekonsole (ich glaube Atari 2600). Dazu fand sich dann auch ein Spiel: Pong oder ein Klon davon. Wochenlang spielte ich – fasziniert von der Interaktivität und neugierig, wie das genau funktioniert.

Zu diesem Zeitpunk war mein Interesse für Computer geweckt. Allerdings dauerte es noch weitere 6 Jahre, bis meine Leidenschaft vollends entbrannte. Im Alter von zwölf Jahren lieh mein Vater mir seinen VC 20. Von da an wollte ich Informatiker werden.

Im Jahr 1997 hatte ich den ersten Kontakt mit dem Internet. Bei einem Freund daheim surfte ich das erste Mal auf Webseiten über ein 28.8 Kb Modem. Zwei Monate später surfte ich daheim mit einem 56.6 kB Modem.

So kam ich 1998 auch mit HTML in Berührung, denn natürlich wollte ich meine eigene Webseite haben. Anfangs kam die Dynamic noch von Flash-Animationen, später dann mittels JavaScript. 1999 entdeckte ich PHP – damals die Version 3.

Und diese Scriptsprache fasziniert mich bis heute. Ich entwickel sehr gerne Web-Andwenungen und Webseiten – sehr zum Leidwesen meiner Freundin Verlobten, die deshalb manche Nacht ohne mich einschlafen muss, weil ich “noch eben schnell etwas ausprobieren muss”.

Und seit 2006 darf ich meine Faszination für Softwareentwicklung in PHP auch (neben)beruflich ausüben.

Eine andere große Leidenschaft ist die . Schon als kleiner Junge mochte ich es sehr gern, wenn meine Mutter mir etwas vorsang. Mit fünf Jahren lernte ich Blockflöte spielen.

Später wollte ich unbedingt Klavier spielen – meine Eltern machten es möglich. Nach zweieinhalb Jahren brachte ich aber immer noch nicht den anscheinend (nach meinem Klavierlehrer) nötigen Enthusiasmus auf, sodaß ich das Klavierspielen bleiben ließ.

Schon kurz darauf entdeckte ich die Gitarre als “mein” Instrument. Nach zwei Jahren klassischer Gitarre lernte ich ein Jahr auf einer E-Gitarre – und spiele bis heute.

Bereits 1995 gründete ich mit einem guten Freund das Studioprojekt “The Kräisies”. Nunja, das Studio war der Keller meines Vater, der dort aufgrund seiner Begeisterung für technische Geräte und seiner füheren eigenen Musikerlaufbahn noch einige Tonbandgeräte, Mikrofone, Verstärker und Mischpulte herumstehen hatte.

1997 nannten wir uns “Out Now” und produzierten ein wenig “ernsthaftere” .

Parallel dazu sang ich im Schulchor, bis ich mich 1997 mit dem Leiter zerstritt und bis zum Abitur aushilfsweise als Schlagwerker im Schulorchester spielte.

Im Jahr 1998 spielte ich in der Punk-Rock- “…goin’ beyond!”, die sich später (nach einigen Umbesetzungen) “NIHIL” nannte. Aufgrund musikalischer Divergenzen trennten wir uns dann im Jahr 2000.

Als ich auf einer Party 2001 einen alten Schulkameraden wiedertraf, der für seine Band zufällig einen Bassisten suchte, sagte ich spontan zu einer Probe-Probe zu – und stieg in die Band “Supreme Alias For Noise” ein. Nach den unvermeidbaren Umbesetzungen nennt sich diese Gruppe seit 2005 “Stroppy Me“.

Vespa

Vor eineinhalb Jahren wurde mein Honda Bali Scooter bei einem Unfall beschädigt. Ich fuhr ihn schon seit dem Tag, an dem ich meinen Führerschein machte.

Allerdings spielte ich sowieso schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir eine alte Vespa zuzulegen. Also anstatt meine Bali reparieren zu lassen, kratzte ich meine Ersparnisse zusammen und kaufte mir eine Vespa. Zum Glück haben zwei Bekannte von mir gerade einen kleinen Vespa-Laden aufgemacht. Den Vespenstich. Dort werden hauptsächlich handgeschaltete Vespas verkauft und repariert.

Und jetzt hat mich das Vespa-Fieber gepackt. Es ist kaum vorstellbar, wenn man so ein Ding noch nicht selbst gefahren hat – aber das macht wirklich richtig Spaß! Mittlerweile fahre ich fast jeden Tag mit meiner (noch) himbeerfarbenen Vespa umher. Zur Arbeit und wieder zurück, zur . Sogar eine Ausfahrt habe ich schon mitgemacht, die beim Vespenstich angeboten werden.

Badminton

Schon als Kind spielte ich in unserem damaligen Kleingarten, aber vor allem in den Familienurlauben, oft Badminton. Als Zwölfjähriger war ich schon ein harter Gegner für meinen Vater, denn für mich galt ein Ball erst dann als verloren, wenn er auf dem Boden war – und bis dahin versuchte ich alles, um ihn doch noch zu erreichen. Und wenn ich dafür springen musste.

In der Oberstufe belegte ich dann ein halbes Schuljahr einen Badminton-Kurs, in dem ich viel Technik und ein wenig Taktik lernte. Nach der Schule machte ich allerdings sehr wenig Sport und beschäftigte mich mit meinem anderen großen Interesse: Computer.

Seit Juli spiele ich aber wieder regelmäßig Badminton. Und der Sport hat immer noch nichts von seiner Faszination verloren. Ich kann mich herrlich dabei austoben und Stress abbauen. Dabei macht das ganze auch noch Heidenspaß.


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